Glück und Zufriedenheit
Was sagt ChatGPT zur Frage: „Was ist der Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit?“
Der Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit liegt vor allem in ihrer Dauer, Tiefe und Ursache:
🌟 Glück
- Kurzfristig und intensiv
- Oft ausgelöst durch äußere Ereignisse
(z. B. Erfolg, Verliebtsein, ein Geschenk, ein schöner Moment) - Stark emotional, kann euphorisch sein
- Kommt und geht – manchmal unerwartet
👉 Beispiel: Du bekommst eine gute Nachricht und fühlst dich plötzlich großartig.
🌱 Zufriedenheit
- Langfristig und stabil
- Entsteht eher von innen heraus
- Ruhiger Zustand des inneren Einverstandenseins mit dem eigenen Leben
- Weniger intensiv, dafür nachhaltiger
👉 Beispiel: Du blickst auf dein Leben und denkst: „So, wie es ist, ist es gut.“
Kurz gesagt:
- Glück ist ein Moment.
- Zufriedenheit ist ein Zustand.
Viele Philosophen und Psychologen sagen:
👉 Glück macht das Leben bunt, Zufriedenheit macht es tragfähig.
Nachfolgende GfK-Übungen bringen dich vielleicht individuell deiner Zufriedenheit und deinem Glück näher. Versuche es!
Vorüberlegungen: Bin ich mit meinem Leben zufrieden? Wo fehlt etwas?
GfK-Überlegung: Ist Zufriedenheit ein Gefühl oder ein Bedürfnis?
- Ich bin … (Gefühl)
- Bedürfnis: – universell -Strategie zur Erfüllung -bei allen Menschen gleich (Definition Bedürfnis auf Seite 8 unserer Unterlagen)
Ergebnis: „Zufriedenheit“ ist sowohl ein Gefühl als auch ein Bedürfnis.
Was trägt zur Zufriedenheit bei beziehungsweise was stört die Zufriedenheit?
Differenzierung: Zufriedenheit mit seinem Leben und Zufriedenheit in einer konkreten Situation. So kann man zur gleichen Zeit zufrieden und unzufrieden sein, zufrieden mit dem Leben an sich und unzufrieden mit der konkreten Situation.
Übung: Male eine Bedürfnisblume zum Thema Zufriedenheit. Das bedeutet, dass Du in jedes Blatt der unten abgebildeten Blume ein Bedürfnis schreibst, dass bei Dir das Bedürfnis nach „Zufriedenheit“ nährt.

Nun weißt Du, welche konkreten Bedürfnisse sich bei dir hinter dem Bedürfnis „Zufriedenheit“ verbergen.
Im Allgemeinen gesprochen:
„Ich bin zufrieden, wenn meine Grundbedürfnisse und meine besonderen Bedürfnisse in für mich ausreichenden Maße befriedigt und meine Erwartungen nicht enttäuscht werden.“
Insoweit habe ich Einfluss auf meine Zufriedenheit, da ich meine Erwartungen hoch und runter setzen kann. Setze ich meine Erwartungen hoch an so werde ich eher enttäuscht (typisches Beispiel Sylvester-Party), setze ich meine Erwartung sehr tief an, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie enttäuscht werden, geringer.
Übung: Welche Erwartungen habe ich in Bezug auf ein besonderes Ereignis, dass bevorsteht?
Was ist das Gegenteil von Zufriedenheit?
Habt ihr schon mal festgestellt, dass trotz erfüllter Erwartungen und Bedürfnisse eine Unzufriedenheit aufkommen kann, wenn keine bewusste Wahrnehmung/Besinnung in Bezug auf das, was ich habe oder tue, stattfindet? Es bedarf so Achtsamkeit und Dankbarkeit, um mit dem zufrieden zu sein, was man hat und tut. Es gibt zum Beispiel Zeiten (z. B. Urlaub, Adventszeit) in denen ganz viele Sachen passieren, die meine Erwartungen und Bedürfnisse erfüllen. Ich bin zeitweise aber so überfordert all diese Dinge tatsächlich bewusst wahrzunehmen und dann kommt trotz dieser Erfüllungen keine Zufriedenheit auf.
Was kann ich loslassen, um zufriedener zu werden?
- Kontakte und Tätigkeiten, die mir nicht guttun
- Verantwortung für Sachen und Menschen übernehmen, die mich überfordern und so nicht zu meiner Zufriedenheit beitragen
- Finanzielle Erwartungen loslassen bzw. Verluste hinnehmen
Mit welcher Sache bin ich unzufrieden? Was ist mein Anteil hieran?
Wenn ich meine Gewohnheiten ändern möchte, dann sollte ich mir nur etwas vornehmen, das ich schaffe an vier von sieben Tagen in der Woche wirklich zu machen. (Gewohnheit ist das, was ich öfter tue, als ich es sein lasse).
Wenn ich mir zu viel vorgenommen habe und es nicht vier Mal die Woche schaffe, sollte ich mein Ziel anpassen (so klein machen, dass ich einen Erfolg erziele).
Atemübung
Atme 10 x auf das Wort „Zufriedenheit“ ein- und aus.
Auf „Zu“ – ein atmen
Auf „friedenheit“ ausatmen.
Denn der Atem ist die Brücke zwischen Körper und Geist.